Der Licht-Test schafft Sicherheit und schützt Leben

 

Der Licht-Test ist die traditionsreichste Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland.

 

Zum 62. Mal rufen der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht unter dem Motto „Schafft Sicherheit, schützt Leben!“ dazu auf, im Oktober die Beleuchtungsanlagen der Fahrzeuge überprüfen zu lassen.

Das jahrzehntelange Engagement der rund 37 500 Meisterbetriebe der Kfz-Innungen für die Verkehrssicherheit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Bei vielen Millionen Überprüfungen jährlich mit einem Zeitaufwand von rund zwanzig Minuten pro Fahrzeug erbringen sie eine geldwerte Leistung im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

 

Neues Licht verlangt neue Prüftechnik

 

Im Rahmen des Licht-Tests können auch heute noch Beleuchtungsfunktionen sowie die grundsätzliche Einstellung der Scheinwerfer kostenlos überprüft werden. Müssen aber Teile ersetzt werden oder sind Einstellarbeiten an den Scheinwerfern erforderlich, entsteht in der Regel ein erheblicher Aufwand. Bei Fahrzeugen mit modernen Lichtsystemen muss der Scheinwerfer zur geometrischen Fahrachse (Spurstellung der Hinterräder) eingestellt werden.“

Dies erfordert Arbeitszeit, Know-how und den Einsatz einer entsprechend hochwertigen Prüftechnik. Viele Lichtsysteme arbeiten mit Kamerasensoren zusammen. Bei Einstellarbeiten am Scheinwerfer muss eine solche Kamera justiert werden, damit Scheinwerfer und Kamera dieselbe ‚Blickrichtung‘ haben. Andernfalls können für vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge hohe Blendwirkungen entstehen, da moderne Systeme auch mit Dauer-Fernlicht leuchten können.

Im Hinblick auf moderne Scheinwerfer mit LED- oder OLED-Lichtquellen sowie intelligente Matrix-Systeme müssen die Kfz-Meisterbetriebe zunehmend fahrzeugspezifische Einstelldaten beachten. Diese Vorgaben erfordern in der Regel eine umfangreiche und hochpreisige Werkstattausrüstung. Neben dem Scheinwerfer-Einstellprüfgerät sind Vorrichtungen zum Erfassen der Achsgeometrie sowie zur Justierung von Radar- und Kamerasensoren notwendig.

Lichteinstellungen ohne Diagnosegerät gehören bei modernen Scheinwerfersystemen der Vergangenheit an. Und nicht zuletzt wird gut ausgebildetes Personal benötigt, damit diese komplexen Systeme richtig eingestellt werden können.  „Das alles ist nicht kostenfrei zu haben“, erklärt Karl Bossler, Obermeister der KFZ-Innung Nürtingen-Kirchheim/Teck

 

Licht-Test-Plakette hilft bei Polizeikontrollen

 

Fahrzeuge, die den Licht-Test bestanden haben, erhalten eine Prüfplakette für die Windschutzscheibe. Bei Verkehrskontrollen im Herbst nimmt die Polizei insbesondere die Fahrzeugbeleuchtung ins Visier. Autofahrer, die mit der aktuellen Plakette an der Windschutzscheibe unterwegs sind, kommen dann oft schneller durch die Verkehrskontrolle.

 

Licht-Test: Mitmachen lohnt sich - ein Peugeot 3008 winkt als Gewinn

 

Wenn im Herbst die Werkstätten und Autohäuser beim Licht-Test 2018 wieder zum Check der Fahrzeugbeleuchtung einladen, können deren Kunden an einem Gewinnspiel teilnehmen. Als Preis lockt ein Peugeot 3008 Allure 1.2l PureTech 130 im Wert von 31.690 Euro.

Und so einfach ist das Mitmachen: In den teilnehmenden Autohäusern und Werkstätten der Kfz-Innungen und den Prüfstellen des ADAC liegen vom 1. bis 31. Oktober rund 700 000 Flyer zum Ausfüllen aus. Die Wissensfragen können auch online auf licht-test.de beantwortet werden. Im November folgt die Auslosung, und die Gewinnerin oder der Gewinner kann dann das neue Auto beim Peugeot-Händler in der Nähe abholen.

Das Deutsche Kfz-Gewerbe ist gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht Träger des Licht-Tests. Die Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer unterstreicht die Bedeutung der Aktion. Medienpartner ist AutoBild, Lampenpartner ist Osram. Autopartner ist dieses Jahr Peugeot. Der ADAC und der Zentralverband der Augenoptiker sowie Fuchs Schmierstoffe unterstützen den Licht-Test aktiv.